Schulungen
 
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Asthma COPD-Schulung

In den letzten Jahrzehnten ist es zu einem weltweiten Anstieg von Atemwegserkrankungen gekommen. Alle Fortschritte in der Therapie des Asthmas und der chronischen Bronchitis (COPD) haben diesen Verlauf nicht verhindert.

Ein Expertenkomitee entwickelte deshalb Richtlinien zur Erkennung und Behandlung des Asthmas und der COPD. Die Experten betonen, dass neben einigen weiteren wichtigen Punkten Schulungskonzepte zur Verbesserung der Therapie des Asthmas und der COPD eingeführt werden müssen.

Im Bereich der Schulungen für Kinder und Jugendliche sind hier schon sehr effektive Schulungseinrichtungen geschaffen worden. Die Schulung erwachsener Menschen mit Asthma führte bisher eher ein Schattendasein. Ebenso die der COPD.

Um nun diese Lücke in der Versorgung zu schließen bietet die Schulungs-Gemeinschaft Elmshorn eine Schulung für Erwachsene mit Asthma an.

Die Schulung findet nach Terminabsprache, statt im Schulungsraum der Schulungs-Gemeinschaft Elmshorn e.V. ( 5. Staffelgeschoss, rechter Fahrstuhl - S); Schulstr: 46-50, 25335 Elmshorn

Sie wird von erfahrenen Asthma/COPD-Trainern der Deutschen Atemwegsliga geleitet und orientiert sich an den Kriterien der Deutschen Atemwegsliga (AFAS, Ambulantes Fürther Asthma Schulungsprogramm und COBRA) für die Schulung erwachsener Asthmatiker und chronischer Bronchitiker.

Eine Anmeldung im Rahmen der DMP erfolgt über den zertifizierten Arzt.

Informationen über die Asthma/COPD-Schulungen erhalten Sie auch über die Telefonnummer 04121/ 42 62 88.

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Diabetiker-Schulung  

1. Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2-Diabetiker, die nicht Insulin spritzen

Rund 80 Prozent der ambulant betreuten Diabetiker werden allein mit Diät oder mit oralen Antidiabetika behandelt. Das vorliegende Programm dient zur Optimierung der Betreuung von Typ-2-Diabetikern ohne zusätzlichen Insulinbedarf.

Struktur und Inhalte

Das Programm umfasst vier Unterrichtseinheiten (Doppelstunden) für die
Patienten. Die Unterrichtseinheiten erfolgen im Wochenabstand, so dass
das gesamte Curriculum in vier Wochen absolviert wird.
Dabei werden folgende Themen interaktiv erarbeitet:

  1. Möglichkeiten der Selbstkontrolle
  2. Was ist Diabetes, Ernährung bei Diabetes
  3. Folgeerkrankungen, körperliche Bewegung
  4. Kontrolluntersuchungen bei Diabetes

2. Konventionelle Insulintherapie Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ- 2-Diabetiker,die Insulin spritzen

Viele ambulant betreute Diabetiker werden mittels konventioneller Insulintherapie behandelt. Das vorliegende Programm dient zur Initiierung oder Optimierung dieser Therapieform und ist damit Voraussetzung einer erfolgreichen Langzeitbetreuung.

Struktur und Inhalte

Das Programm umfasst fünf Unterrichtseinheiten (Doppelstunden) in Kleingruppen. Die erste und zweite Unterrichtseinheit sollen an aufeinander folgenden Tagen stattfinden, die übrigen im Wochenabstand, so dass das gesamte Curriculum in vier Wochen absolviert wird.
Dabei werden folgende Schwerpunkte interaktiv erarbeitet:

  1. Insulin und Injektionstechnik
  2. Selbstmessung der Blutzuckerwerte, Unterzuckerungen
  3. Ernährung bei konventioneller Insulintherapie
  4. Körperliche Bewegung, Kontrolluntersuchungen
  5. Diabetische Neuropathie, Fußpflege bei Diabetes, Anpassung der Insulindosis

3. Präprandiale Insulintherapie Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2-Diabetiker, die Normalinsulin spritzen

Zur Insulintherapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes wird zunehmend eine Gabe von Normalinsulin vor der Mahlzeit eingesetzt. Diese Therapieform bietet den Patienten eine größere Freiheit bezüglich der Ernährung und erlaubt somit eine flexiblere Lebensgestaltung. Das vorliegende Programm dient zur Initiierung oder Optimierung präprandialer Insulinbehandlung.
Das Programm ergänzt die strukturierten Behandlungs- und Schulungsprogramme für Typ-2-Diabetiker ohne Insulintherapie und mit konventioneller Insulintherapie um eine weitere Therapieform.

Struktur und Inhalte

Das Programm umfasst fünf Unterrichtseinheiten (Doppelstunden) in Kleingruppen. Die erste und zweite Unterrichtseinheit sollen an aufeinander folgenden Tagen stattfinden, die übrigen im Wochenabstand, so dass das gesamte Curriculum in vier Wochen absolviert wird.
Falls Verzögerungsinsulin abends erforderlich wird, ist eine 6. Unterrichtseinheit nötig, in der der Patient mit der Injektion von Verzögerungsinsulin trainiert wird.
Folgende Themen werden interaktiv erarbeitet:

  1. Insulin, Insulinwirkung und Injektionstechnik
  2. Technik der Blutzuckerselbstkontrolle
  3. Erkennung und Bewertung blutzuckerwirksamer Kohlenhydrate
  4. Symptome, Ursache, Behandlung und Vermeidung von Unterzuckerungen, körperliche Bewegung und Insulintherapie
  5. Folgeschäden, Fußpflege, Kontrolluntersuchungen
  6. Einführung einer Injektion von Verzögerungsinsulin abends
 
  138 kb Diabetes-Wegweiser
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Hypertonie - Bluthochdruckschulung  

Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie
Bei 20 Prozent der Bevölkerung liegt eine arterielle Hypertonie vor. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass eine strukturierte Schulung der Betroffenen bessere Therapieerfolge ermöglicht.

Struktur und Inhalte

Das Programm umfasst vier Unterrichtseinheiten (Doppelstunden) und wird in Kleingruppen durchgeführt. Die Schulung erfolgt in wöchentlichem Abstand, so dass das gesamte Curriculum in vier Wochen absolviert wird.

Folgende Themen werden interaktiv erarbeitet:
1. Grundlagen des Bluthochdrucks, Blutdruckselbstmessung
2. Ernährung, körperliche Bewegung
3. Kochsalzeinschränkung, Medikamente (Antihypertensiva)
4. Rauchen und Bluthochdruck, hypertensive Krise, Kontrolluntersuchungen

 
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INR- (Marcumar®)  
Wie läuft die Schulung ab und was lerne ich dort?

Die Patientenschulung vermittelt Ihnen praktisches und theoretisches Wissen zum Thema
„Gerinnungs-Selbstmanangement“.
Sie muss vor der eigenständigen Durchführung des Gerinnungs-Selbstmanagements mit dem CoaguCheck® XS Gerät absolviert werden.

Die Schulung befähigt Sie, Ihre Gerinnungswerte zu messen und die Dosis des Gerinnungshemmers erforderlichenfalls selbständig anzupassen. Bei Interesse am Gerinnungs-Selbstmanagement sollten Sie mit Ihrem Arzt ein Gespräch suchen. Befürwortet dieser das Gerinnungs-Selbstmanagement in Ihrem Fall, verweist es Sie zur Teilnahme an einer Patientenschulung weiter an die Schulungs-Gemeinschaft Elmshorn .
Die Patientenschulung wird in kleinen Gruppen unter Anleitung eines speziell ausgebildeten Schulungsteams durchgeführt. Sie dauert üblicherweise drei bis vier Doppelstunden und erstreckt sich über zwei Tage.

Für die erfolgreiche Teilnahme an einer Patientenschulung erhalten Sie ein Zertifikat. Mit diesem Schulungsnachweis und der Verordnung Ihres Arztes, können Sie dann bei Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme für Ihr eigenes CoaguChek® XS, die Testmaterialien sowie für die Schulungsteilnahme beantragen.

Was muss ich bezüglich der Kostenübernahme beim Gerinnungs-Selbstmanagement wissen?

In der Regel werden die Kosten für die Schulung und die Selbstkontrolle mit dem CoaguChek® System von gesetzlichen und privaten Krankenkassen erstattet. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Arzt für Sie das Gerinnungs-Selbstmanagement befürwortet und Sie erfolgreich an einer Schulung teilgenommen haben. Auch das Führen eines Antikoagulanzien-Ausweises und die Weiterbetreuung durch den Arzt sind Bedingungen für die Erstattung der weiteren Testmaterialien. Wir empfehlen, Ihre Schulungsteilnahme vorher mit Ihrer Kasse abzuklären.

Die Inhalte des theoretischen und praktischen Teils sind folgende:

  • Blutgerinnung
  • Blutstillung
  • Besprechung INR- und Quickwert
  • Besprechung individueller therapeutischer Bereich
  • Gerinnungshemmende Therapie
  • Gerinnungs-Selbstmanagement

Inhalte des praktischen Training:

  • Selbständige Messung der Gerinnungswerte
  • Selbständige Dosisanpassung des Gerinnungshemmers
  • Eintrage der Werte in den Patienten-Ausweis
  • Diskussion von Fragen
  • Besprechung von besonderen Situationen

Checkliste
Der Weg zum Gerinnungs-Selbstmanagement

Folgende Schritte sind notwendig, damit Sie Ihr CoaguCheck® XS Gerät erhalten. Gehen Sie die Punkte gemeinsam mit Ihrem Arzt durch. So können Sie einen nach dem anderen Punkt abhaken.

  1. Gespräch mit Ihrem Arzt
  2. Befürwortung der Therapie seitens Ihres Arztes – Verordnung mit entsprechender Begründung
  3. Anmeldung zur Schulung bei der Schulungs-Gemeinschaft Elmshorn
  4. Erfolgreiche Durchführung der Schulung und Ausstellung des Schulungszertifikats
  5. Einreichung des Schulungszertifikats und der Verordnung des Arztes bei der Krankenkasse zur Kostenübernahme
  6. Zusage für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse
  7. Abholung des CoaguChek ® XS Systems in der Apotheke
 
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Nutzen der Schulungen  

Anspruch des 1999 von Elmshorner Ärzten gegründeten Vereins ist es, die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Erkrankungen zu verbessern und zu erhalten.

Durch die Schulungen in der SGE sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, größtenteils eigenverantwortlich mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Denn geschulte, gut informierte Patienten können wesentlich unabhängiger und flexibler ihre Freizeit und ihren Alltag gestalten.

  • Sich gut fühlen, aktiv sein
  • Urlaubsreisen machen
  • einem Hobby nachgehen
  • sich bewegen, Sport treiben
  • kulturelle Angebote nutzen können
  • sich mit Freunden treffen
  • kurzum, das Leben trotz der Erkrankung genießen

sind für geschulte Patienten wieder selbstverständliche Dinge in ihrem Leben.

Wer bei dem Wort „Schulung“ an mehr oder weniger unangenehme Erfahrungen aus seiner Schul- und Ausbildungszeit denkt, kann beruhigt werden. Die in der Erwachsenenbildung ausgebildeten Schulungskräfte verstehen sich nicht als „Lehrer“, sondern als Partner der Schulungsteilnehmer und setzen moderne pädagogische und didaktische Mittel zum Wissenstransfer ein. Sie kennen die Probleme, die das Umsetzen der Theorie in die Praxis erschweren und gehen gezielt auf die praktische Bewältigung ein.

Vorrangiges Ziel des Schulungsvereins ist es, Menschen mit chronischen Erkrankungen zu informieren, vor allem aber auch zu motivieren, persönliche Ziele zu entwickeln und neu gewonnene Erkenntnisse im Alltag umzusetzen.

 
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Die Schulungen  

Der Verein verwendet geprüfte Schulungsprogramme, die durch die Krankenkassen im Rahmen der sogenannten Disease Management Programme (DMP) anerkannt sind.

Die Schulungen stehen unter ärztlicher Leitung und werden von erfahrenen, im jeweiligen Krankheitsbild ausgebildeten und zertifizierten Schulungskräften durchgeführt.

In Kleingruppen von maximal 8 Personen werden Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen gemäß anerkannter Richtlinien und auf dem Boden wissenschaftlicher und pädagogischer Grundlagen über ihre Erkrankung und die Therapie informiert.

Ein Schulungsblock umfasst, je nach Vorgabe des verwendeten Schulungsprogramms, bis zu 5 Einheiten von jeweils bis zu 90 Minuten.

Die Kosten für die Schulungen werden von den Krankenkassen ganz oder in Anteilen übernommen.

Die Anmeldung zu einer Schulung erfolgt über einen Arzt, der Mitglied in der SGE ist.

Die Schulungen finden in den Räumen des Flora
Gesundheits-Zentrums, Schulstraße 46 – 48 statt.

Weitere Informationen erhalten Sie über das Info-Telefon der SGE:
0 41 21 / 42 62-23 oder 42 62-88

 
 
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